57 Schülerinnen und Schüler der Ferdinand-Braun-Schule haben ihr Berufliches Abitur bestanden. Feierlich sind sie aus der Schule entlassen worden.
140.000 mal die Anwesenheit kontrolliert und 21.000 schriftliche und mündliche Noten vergeben – so lautete Studienrat Carsten Rathgebers statistischer Rückblick auf drei Jahre Berufliches Gymnasium an der Ferdinand-Braun-Schule.
Im Sinne von Erich Kästners „fliegendem Klassenzimmer“ seien die fünf Abiturientinnen und die 52 Abiturienten nun in der Lage, als ihre eigenen Piloten den Flug zu starten, erklärte der Studienrat bei der Abiturfeier. Bevor die Zeugnisse ausgegeben wurden, fand im Medienzentrum der Ferdinand-Braun-Schule eine Andacht statt, die von Pfarrerin Ute Kohl und Religionslehrer Horst Conze vorbereitet wurde. Unter dem Motto „Quellen meiner Kraft“ präsentierten die Lehrer- und Schülerband unter der Leitung von Martin Schultz-Lintl Songs, die auf die Abiturfeier einstimmten und optimistisch in die Zukunft blicken ließen. Auch Schulleiter Ekkehard Kratzer legte in seiner Ansprache den Schwerpunkt auf die in einer aktuellen Shell-Jugendstudie ermittelten mehrheitlich zuversichtliche Weltsicht der jungen Generation: Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt für Absolventen naturwissenschaftlich-technischer Berufsausbildungen seien auch in Zukunft glänzend, und der „Jobmotor Mittelstand“ habe zunehmend Probleme, genügend Fachpersonal zu akquirieren, betonte der Schulleiter.
Es folgte die Auszeichnung der Jahrgangsbesten durch Studiendirektor Günter Strelitz als Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums. Eine Urkunde erhielten aus der Fachrichtung Maschinenbau die Schüler Thomas Hasenauer (Notendurchschnitt 1,4) und Steven Loos (1,7); als Elektrotechnik-Vertreter Johannes Krack (1,5), Florian Groß (1,7) und Alexander Gräf (1,8) sowie Ole Richter (1,6) aus der Fachrichtung Datenverarbeitungstechnik. Alexander Gräf, Florian Groß, Thomas Hasenauer und Ole Richter erhielten zusammen mit Natalie Vollmer eine Auszeichnung durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die mit einer einjährigen kostenlosen Mitgliedschaft verbunden ist.
Einen Förderpreises der Ewald-Vollmer-Stiftung in Höhe von 500 Euro erhielten Thomas Hasenauer, Johannes Krack und Ole Richter.
©2011 Fuldaer Zeitung, erschienen am 20.6.2011
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